Medienwelt

Die Wahrheit kostet Leiden in einer Welt, in der die Lüge Macht hat.
Papst Benedikt XVI.

 

Artikel: Antibiotische Medienwelt

 

Ausgangspunkt:
Ein eineinhalbjähriger Junge, der in einer KITA aufbewahrt und geimpft war, erkrankte. Nach einer Be-Handlung in der Berliner Charite vom 13. bis 18. Februar 2015 „starb er an Masern“. Seitdem wird der Impfzwang wieder mit allen Mitteln propagiert:

Medienhetze der Öffentlich-Rechtlichen zum Thema Impfen

Beispiel: HEUTE SHOW (Oliver Welke, ZDF vom 10. April 2015)

„Wir schreiben das Jahr 2015 und Deutschland hat trotzdem immer noch eine Masern-Welle. Immer noch! Es hört nicht auf. Allein in Berlin sind es jetzt schon über 1000 Fälle. Auch in Thüringen mußte jetzt eine ganze Schule schließen. Man kriegt das einfach nicht in den Griff, weil doch ganz schön viele Leute im Land nicht geimpft sind. Impfgegner!
Impfgegner, die behaupten: Es gibt überhaupt keine Viren.
(Einblendung Mann ohne Namen): Wir wissen doch überhaupt nicht, und ich sage das mal ganz ketzerisch als Virusprotestant, als Impfprotestant, ob es das Masernvirus überhaupt gibt. Das hat ja noch nie einer gesehen. (Lachen im Studio)
Jaaa, weil das sehr, sehr klein ist. Den elektrischen Strom hat übrigens auch noch keiner gesehen. Ja, man muß das nebeneinander halten. Einerseits 100000 Maserntote jedes Jahr auf der ganzen Welt, andererseits sagen Impfgegner: Das Durchmachen der Masern stärkt das Immunsystem der Kinder. Ist da was dran? Fragen wir mal einen Arzt (Einblendung Mann mit Untertitel: Masernwelle; Kleinkind-Tod heizt Impfdebatte weiter an´ N24): Sie können dann auch ihre Kinder mit einem Bobbycar über eine rote Verkehrsampel schieben mit dem Argument: das Kind muß abgehärtet werden gegen den Straßenverkehr. (Lachen und Klatschen im Studio)
Meine Eltern haben das so gemacht. Ja und, hat es mir geschadet? Es muß irgendwas passieren, klar. Eine Impfpflicht wird ja diskutiert, aber eine Impfpflicht ist trotzdem sehr umstritten. Das wissen Sie auch, man kann ja Vernunft nicht erzwingen. Kann man nicht erzwingen. Die Stadt Berlin geht deshalb, wie ich finde, einen schönen Mittelweg im Umgang mit Impfverweigerern. Am Prenzlauer Berg zum Beispiel, wo die ganzen Ökomütter wohnen, da sind jetzt Spezialisten aus Brasilien unterwegs und lösen das Problem schnell und unbürokratisch (gezeigt wird eine Mutter mit Kinderwagen, die per Mundpfeil von einem Wilden Mann eine Impfung verpaßt bekommt und dabei erschrickt). (Lachen und Klatschen im Studio)
Das könnte eine Lösung sein. Es ist wirklich erschreckend und zumindest für mich unfaßbar, wieviele Impfverweigerer es tatsächlich noch gibt. Und noch unfaßbarer, daß die ständig in unseren Talkshows sitzen dürfen. (gezeigt wird eine Szene von „hart aber fair“ vom 23. März 2015*, in der man erst gar nichts versteht, eine Impfgegnerin sagt: „Lassen sie mich mal ausreden, bitte…“ dann Herr E. von Hirschhausen: „Das ist Bullshit hoch Zehn“ Dann die Impfgegnerin: „Lassen Sie mich dennoch ausreden, auch meinen Bullshit darf ich anbringen, ja?“)
Ich verlange, daß mein Bullshit gleichberechtigt neben den Fakten steht. (Lachen) Keine Frage, man muß sich die Argumente der Impfgegner zumindest mal anhören, denn das sind ja jetzt nicht nur diese Klischee-Ökos. Ich begrüße Dörte Hausten, geschiedene Knölling-Dingeldei vom VBMAH, dem Verband der verwirrten Berliner Mütter mit angelesenem Halbwissen:
Dörte, erklären Sie mir, die Masern sind so wahnsinnig gefährlich. Es gibt so wenig Impfkomplikationen. Was ist da eigentlich Ihr Problem?
Also, Herr Welke, det macht mich jetzt ooch ein Stück weit traurig, ja. Dieses von der Pharmalobby gebrainwashte, was da von Ihnen so abstrahlt. Statt sich jetzt einfach mal durchlässig zu machen für das ganze uralte Wissen. Gegenfrage: Gibt es überhaupt Krankheiten? Nee! Krebs, Aids, Masern, eingewachsene Fußnägel, det gibt es nich. Det sind alles nur äußere Symptome von den janzen inneren Konflikten, det kommt allet von der Psyche. (Lachen im Studio)
Krankheiten sind innere Konflikte? Krankheiten sind Krankheiten! Und die Wahrscheinlichkeit, bei einer Masernimpfung echte Komplikationen zu kriegen liegt bei 0,0027 Prozent. Das ist eine Tatsache.
Tatsachen sind ooch nur Ausdruck von inneren Konflikten. (Lachen) Dat is so. Die Leute müssen sich mal wirklich informieren, ja? Ich meine, wissen Sie überhaupt, was bei einer solchen Impfung passiert? Wissen Sie det? Dat is der totale Alptraum. (Hebamme wird eingeblendet: Das ist immer noch was anderes, ob ich zum Beispiel Sachen über den Magen-Darm-Trakt aufnehme, da hat der Körper Schutzmechanismen, da kann der zum Großteil wieder ausscheiden. Aber das wird reingespritzt. Das ist dann da drin, das kommt nie wieder raus.)
(Lachen)
Es kommt nie wieder raus. Det wissen Viele gar nicht. Es gibt in der Schulmedizin, da gibt es so ein Gerät, det heißt Spritze. Da is vorne sonne janz spitze Nadel dranne und denn wird wirklich, und das ist der Wahnsinn ja, dann wird mit der Spritze in die Haut reingepiekst. Ja, also so richtig tief rein. Dat is im Grunde ne Vergewaltigung der Haut.
Ja, ich weiß, was ne Spritze ist!
Das kommt nie wieder raus!
Ja!!!
Hier. Michaela Glöckler (nimmt ein Buch), das ist die Expertin für anthroposophische Medizin, und die schreibt, jetzt passen Sie mal auf: „Fast alle gesundheitlichen Probleme haben mit unserem früheren Leben zu tun. Wer in einem früheren Leben kein Interesse an den Himmelsvorgängen, insbesondere an den Sternen hatte, leidet heute unter Bindegewebsschwäche und schlaffem Körperbau.“ (Lachen und Klatschen im Studio)
Tja, Herr Welke. Ein bisschen mehr Milchstraße, dafür ´n bisschen weniger Milkyway, det wär es gewesen!
Meinen schlaffen Körper habe ich mir hart nicht erarbeitet. Was mich aufregt ist der unfassbare Egoismus. Ja, der unfaßbare Egoismus von Müttern, die ihre Kinder nicht impfen, weil sie wissen, daß alle anderen geimpft sind.
Also mein Sohn, ja, der Sören-Gandalf, der ist nicht geimpft. Der ist ganzheitlich abgehärtet. Im Winter laß ik den in Unterhosen zur Schule radeln. Det fällt mir ooch nich leicht als Mutter, wenn der Kleene um seine Jacke bettelt. Aber später wird ers mir dann danken, weil Krankheiten muß man durchmachen. Det is soo. Mensch, ich habe Ihnen noch wat mitgebracht. Nen janz duftes Hausmittel. Machen se mal die Augen zu und strecken Sie die Zunge raus (Läßt Herrn Welke an einem Riemen lecken). Det is ne Handschlaufe aus der Berliner S-Bahn.
Wah?! Bah! (Herr Welke spuckt aus)
Probiern ses mal. Sie werden sehen, det is der Knaller, ja? Lecken se mal schön weiter, da klebt alles dran, was ihr Körper braucht. …
Dörte Hausten Knölling-Dingeldei, meine Damen und Herren, vielen Dank.“

Quelle: ZDF Mediathek

 

* ARD Mediathek: „Immer mehr Menschen gehen ihrem Arzt fremd, suchen Heil bei Homöopathie, Handauflegen, verweigern sich der Logik des Impfens. Alles Aberglaube? Oder Abwehrreaktion gegen eine Medizin, die nur den Körper sieht und nicht die Seele?“

Vor über 100 Jahren prophezeite Rudolf Steiner:

 „Und die Zeit wird kommen, vielleicht gar nicht in so ferner Zukunft…wo man sagen wird: es ist schon krankhaft beim Menschen, wenn er überhaupt an Geist und Seele denkt; gesund sind nur diejenigen Menschen, die überhaupt nur vom Leibe reden. …
Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer „gesunden Anschauung“ heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Kindheit, möglichst gleich bei der Geburt, daß dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist.
Die anderen, die Nachfolger der heutigen Materialisten werden den lmpfstoff suchen, der den Körper „gesund“ macht, das heißt so macht, daß dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist… Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.“

aus: Rudolf Steiner „Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt“ GA 177, 1917

 

Die Zeit, von der Rudolf Steiner vor 100 Jahren sprach ist jetzt Wirklichkeit. „Der unerlöste Schatten des Dritten Reiches“(Jochen Kirchhoff) droht uns einzuholen.
Ich beobachte die Impfdiskussion schon seit vielen Jahren. Zwangsläufig, denn ich wurde als Apothekersohn auch geimpft. Allerdings verhinderten meine Eltern damals in den Sechzigern trotz Impfpflicht eine Pockenimpfung. Als Familienvater mußte ich entscheiden, meine Frau ebenfalls. Wir informierten uns ausführlich und je mehr wir wußten, desto mehr war klar: Unsere Kinder (heute schon Erwachsene) werden nicht geimpft.
An der Impfpropaganda bin ich aufgewacht (bin keineswegs ein Imfmüder!), und habe gemerkt, wie einseitig, polemisierend und Interessengesteuert alle großen Medien mit diesem Thema umgehen. Gerade in dem Beitrag der Heute Show wird klar, daß Kritik zwar inhaltlich beinahe vollständig angesprochen (sogar die Einbeziehung der Sternenweisheit in die Heilkunde), aber gleichzeitig im Sinne einer Inquisition öffentlich verbrannt wird.
Das Wort „Lügenpresse“ wurde übrigens nicht von Josef Goebbels kreiert, wie in der ARD behauptet, sondern von Karl Krauss („Ich bin der Vogel, der sein Nest beschmutzt“ u.a.).

Stephan Holzhaus, 14. April 2015

 * SIEHE  VORTRAGS-DVD „Impfquisition“ MIT DER IMPFKRITIKERIN ANITA PETEK-DIMMER, die auch auf der 1. AZK (Anti-Zensur-Konferenz) 2008 zu sehen ist

John Swinton (1830-1901), ehemaliger Chefredakteur der New York Times sagte bei seiner Verabschiedung:
„Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben und wenn er es tut, weiß er im voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

Die Problematik hat sich seitdem um ein Vielfaches potenziert: Die Macht der Ökonomie und Konzerne fokussiert sich inzwischen besonders auf Kindergärten und Schulen (nachdem die Universitäten weitgehend aufgehört haben, Menschen zu bilden). Mein Sohn bekam wochenlang im Biologieunterricht der 9. Klasse Informationen von namhaften Impfstoffherstellern geliefert. John Taylor Gatto, mehrfach als Lehrer des Jahres in New York ausgezeichnet, schreibt in seinem lesenswerten Buch „Verdummt noch mal“: „Das ökonomische System, unter dem Schulkinder heute erwarten zu leben und zu dienen, würde keine Generation junger Leute überleben, die zum Beispiel kritisches Denken gelernt hätten.“
So werden Verlagshäuser und Mediengruppen leicht auf Mainstreaming getrimmt und es gelangen kaum der Wahrheit verpflichtete Beiträge in die Öffentlichkeit. Nachdem ein Redakteur des Göttinger Tageblatt sich viele Stunden mit mir unterhalten hatte, lehnte es die Chefredaktion kategorisch ab, einen Artikel über mein Buch zu veröffentlichen.

 

Artikel: Probiotische Medienwelt

Wie gut, daß es auch anders geht und noch möglich ist, verdrängte Inhalte manchmal im Internet zu finden
(siehe u.a. www.alpenpartlament.tv sowie www.anti-zensur.info).
Besagter Redakteur veröffentlichte folgenden Artikel schließlich auf einer von ihm gestalteten Medienseite:

 

Stephan Holzhaus über alternative Heilmethoden

von Michael Caspar

„Ein grundsätzlicher Beipackzettel“ lautet der Untertitel zu dem Buch, das Heilpraktiker Stephan Holzhaus aus Diemarden bei Göttingen herausgebracht hat. In dem 400 Seiten starken Werk „Antibiotika – Legalisierte Verhinderung von Leben“ rechnet der Spross einer alteingesessenen Emsländer Apotheker-Dynastie mit der Schulmedizin ab. Seine Kritik ist nicht grundsätzlich, stellt er klar. Ihn störe vor allem der Trend zu immer teurerer Technik, zu immer neuen Pharmazeutika. Die medizinische Versorgung werde teurer. Es falle zunehmend schwerer, sie zu finanzieren.
„Vieles ist gar nicht notwendig“, meint der Apothekersohn. Als Junge schluckte er brav die vielen Tabletten, die er bei jedem kleinen Problem von den Eltern verabreicht bekam. Als Jugendlicher wurde er misstrauisch. Erlebnisse bestärkten ihn in seiner Skepsis. So verletzte er sich mit 19 Jahren beim Fußballspielen am Knie. Ein Arzt spritzte ihm ein Kontrastmittel, das schlimme Schmerzen verursachte. Keine der vielen Röntgenaufnahmen, die entstanden, ermöglichten eine sichere Diagnose. Ein zweiter hinzugezogener Arzt, sah sich das Knie an, befühlte es und wusste Bescheid. „Es geht also auch anders“, registrierte Holzhaus.
Solche Beobachtungen motivierten ihn nach dem Abitur dazu, Medizin zu studieren. Er bekam nicht sofort einen Studienplatz. So begann er in Wunstorf bei Hannover eine Ausbildung zum Heilpraktiker, die er 1988 in einer selbstverwalteten Heilpraktikerschule in Berlin-Kreuzberg beendete. Anschließend absolvierte er seinen Zivildienst in einem anthroposophischen Krankenhaus für Krebspatienten in Pforzheim. „Dort wurden die Betten mit Eukalyptusöl desinfiziert“, erinnert er sich. Das Krankenhaus habe weniger mit resistenten Keimen zu kämpfen gehabt als normale Krankenhäuser, die synthetische Desinfektionsmittel benutzten. Holzhaus machte sich selbstständig. 1998 kam er nach Göttingen, wo seine Frau erst Sozialwissenschaften studierte und dann Buchhändlerin lernte. Sie zogen zwei Söhne groß.
Mit den Jahren ist der Wunsch des Heilpraktikers gewachsen, die Menschen aufzuklären. Viele wollen das nicht, musste er feststellen. Sie erwarten vom Arzt, dass er ihre Krankheit bekämpft. Dass sie selbst oft nur ein Indikator für etwas anderes, etwa eine ungesunde Lebensführung ist, realisieren sie nicht, meint Holzhaus. Die Entfremdung der Menschen vom eigenen Körper werde durch die moderne Medizin mit ihrem Fokus auf krankmachende Bakterien und Viren, Pilze und Allergene gefördert. Die Forschung frage nicht, warum der eine krank werde und der andere nicht.
Als einen wichtigen Aspekt, der seit der Frühen Neuzeit aus dem Blick geraten ist, hat Holzhaus den Einfluss der Himmelskörper erkannt. Seit 1989 lernt er bei Wolfgang Döbereiner Astrologie nach dessen System, der Münchner Rhythmenlehre. „Jetzt spinnen Sie wohl völlig“, muss sich der Heilpraktiker sagen lassen. Und: „Das ist doch von der Wissenschaft schon lange wiederlegt.“ Holzhaus erwidert dann: „Unsere Zeit muss unwissenschaftlicher werden.“ Mit so einer Einstellung hat er in einer von der Wissenschaft geprägten Stadt wie Göttingen keinen leichten Stand.
Über den Astrologen Döbereiner fand Holzhaus wieder zurück zum Katholizismus. Der Emsländer hatte mit der Religion bereits gebrochen. Er empfand sie als „verklemmt“, als „moralisch-destruktiv“, wie er sagt. Auch mit der Jungfrau Maria hatte er Probleme. Dann wurde ihm klar, dass sie wohl nur in astrologischer Hinsicht Jungfrau war. „Die Kirche feiert ihre Geburt am 8. September“, erklärt er. Für Papst Benedikt XVI. kann sich Holzhaus begeistern. „Ein Philosoph“, meint er. Benedikt teile seine Auffassung, dass die Wissenschaft nur das Äußere begreifen könne. Zum inneren Kern stoße sie nicht vor, so Holzhaus.

Es ist ein großer Unterschied zwischen etwas noch glauben und
es wieder glauben. Noch glauben, daß der Mond auf die Pflanzen wirke,
verrät Dummheit und Aberglauben; aber es wieder glauben,
zeugt von Philosophie und Nachdenken.

Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 – 24.02.1799) wirkte und starb in Göttingen

 

Das Sternbild konnte ein Anstoß, ein erstes Signal für den äußeren und inneren Aufbruch sein. … Die Männer, von denen Matthäus spricht, waren nicht nur Sterndeuter. Sie waren „Weise“. Sie stehen für die innere Dynamik der Selbstüberschreitung der Religionen, die eine Suche nach Wahrheit, Suche nach dem wahren Gott und so zugleich Philosophie im ursprünglichen Sinn des Wortes ist. So heilt die Weisheit auch die Botschaft der „Wissenschaft“: Die Rationalität dieser Botschaft blieb nicht im Wissen stehen, sondern suchte das Verstehen des Ganzen und brachte die Vernunft so zu ihren höchsten Möglichkeiten. … Das Universum ist weder Chaos, noch das Ergebnis des Chaos, es erweist sich vielmehr immer deutlicher als eine geordnete Komplexität, die es uns erlaubt, durch vergleichende Analyse und Analogie von der spezifischen zu einer universaleren Perspektive vorzudringen und umgekehrt.

Benedikt XVI.: „Prolog: Jesus von Nazareth“ und Ansprache
an die Vollversammlung der päpstlichen Akademie der Wissenschaften
am 8.November 2012

Texte aus“ex nihilo“ – Zeitschrift für Münchner Rhythmenlehre

aus Heft Nr. 11

aus Heft Nr. 19

 

aus Heft Nr. 20

 

NeuZeit-Magazin

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